GNOME 3.0 Diskussion
Freitag, 10. April 2009
Hätte da nur eine innovative Idee. :D
Die Nutzung der vielen Desktops ist ja gang und gebe. Schade nur, dass alle auf einen Desktop-Ordner zugreifen. Hätte jeder Desktop seinen eigenen Ablageplatz, wäre das eine gute Erweiterung der Arbeitsfläche.
Also: Seperate Desktop-Ordner für jeden Desktop! YES WE CAN!
Ist das nicht total unpraktisch, da viele Programme heruntergeladene Dateien standardmäßig nach ~/Desktop speichern?
Man könnte den ~/Desktop Order weiterhin auf allen Desktops anzeigen und zusätzlich in einem abgetrennten Bereich den Desktopeigenen Ablagebereich anzeigen.
Gute Idee. Gleiches Schema: Das Mischen und mit einem zusätzlichen Symbol kennzeichnen.
also ich weis nicht ob das ein wirklich neues Konzept ist, aber ich hatte immer den (Wunsch)Gedanken, das man doch mal versuchen könnte, das Desktop-Design der Startrek-Computer auf einen echten Desktop zu portieren. Ich finde dieses Design sehr interessant. Funktional, vielleicht durch die gewisse Einfachheit, sogar ressourcensparend, könnte ich mir vorstellen. Zukunftsweisend, da auf Touchscreen ausgelegt.
Das wär mal was. :-)
Mister La Forge, Energie
http://memory-alpha.org/de/wiki/LCARS
Immerhin wäre das mal was anderes als das Fensterprinzip. Und tatsächlich hatte ich mir eingebildet, dass sowas existiert. Es gab sowas auf jeden Fall für eines der aktuellen Smartphones. Für Ubuntu jedoch finde ich sowas auch nicht.
Die konservative Einstellung ist eigentlich nur typisch deutsch. Daher würde ich das jetzt eher auf uns Deutsche schieben als zu verallgemeinern ;-)
Mir ist nicht bewusst, dass in dem Bereich aus anderen Ländern wesentlich innovativeres kommt ;)
Du schreibst es in deinem Blogeintrag ja bereits, wie sollte diese Innovation denn auch groß aussehen. Die Bedienkonzepte von Desktopcomputern sind sehr ausgereift und großartige Brüche mit dem Altbewährten (hier absolut positiv gemeint) ernten bestenfalls neugieriges Interesse, benutzen will es am Ende aber doch keiner dauerhaft.
Was ich aber nicht verstehe, warum haben Zeitgeist und Tracker jeweils eigene Frontends, gehört das nicht zusammen damit ich vom selben Ausgangspunkt je nachdem den einen oder anderen Suchpfad nehmen kann?
Ich könnte mir z.B. vorstellen, dass eine stärkere Nutzung der virtuellen Desktops sinnvoll wäre. Man könnte sich beim "hover" öffnende Seitenleisten einbauen, die dann farbig markiert z.B. "Browser" heißen, und den virtuellen Desktop ansteuern, auf dem dann wirklich nur der Browser festgepinnt ist. Aber zugegeben: Das wäre ein Konzept, das genau meine Arbeitsweise unterstützt - und dadurch evtl. nicht viele weitere.
Zeitgeist und Tracker - grundsätzlich wäre es schon logisch, das in einer Gui zu verschmelzen. Andererseits nutzen die unterschiedliche Systeme, Zeitgeist beinhaltet ein paar Spielereien und das Tag-System und sowieso eine typischerweise horizontale statt vertikale Darstellung. Das ist wahrscheinlich nicht besonders einfach zu verbinden. Auf lange Sicht aber wahrscheinlich trotzdem sinnvoll. Hängt von ab, was es am Ende überhaupt wird.
Ich hätte gern standardmäßig ein gut ausgereiftes Dock. Auch wenn man damit ein bisschen Apple kopiert, ich finde die Idee gut. Man könnte das ganze dann ja noch erweitern.
Das würde mir auch gut gefallen. Ich bin schon lange auf der Suche nach einem guten Dock, habe bis jetzt aber leider noch keines gefunden, das so nützlich ist, dass es mein unteres GNOME-Panel ersetzen könnte.
AWN habt ihr euch ja sicher schon angeguckt. Chris war ja ziemlich vom "GNOME Do"-Dock angetan. Und das Cairo-Dock kommt hier auch nicht schlecht weg.
Aber die haben alle noch zu viele Macken oder zu wenige Funktionen? Ich muss zugeben, den Sinn von sowas noch nicht entdeckt zu haben :)
Gruß
Ich dachte, als ich das Gnome-Do/Docky-Ding das erste mal gesehen hab: ganz hübsch, aber Spielkram. Dann hab ich’s tatsächlich mal ein bisschen auf meinem Desktop gelassen, und mittlerweile weiß ich nicht mehr, wie ich jemals ohne das Ding ausgekommen bin. Schon dass man nicht für jeden Kleinkram die Hand an der Maus haben muss (oder beim Laptop an irgendeinem verkrüppelten Touchpad), ist Gold wert. Ich hab seit geraumer Zeit keinen Order mehr angeklickt, Gnome-Do findet das meiste schon nach drei Buchstaben und ist ansonsten auch ein brauchbarer Filebrowser.
Wenn die neuen Gnome-Sachen auch so klasse sind, freu ich mich da auf jeden Fall drauf. Nicht benutzen kann ich sie ja immer noch. ;)
Jo, Ignorieren dürfte wirklich immer noch möglich sein.
Mit dem unentdeckten Sinn meinte ich übrigens nicht Gnome-Do, das erscheint mir im Gegenteil sogar ziemlich praktisch, nur passt es nicht in meine auf dem Terminal basierenden Nutzungsweise. Nein, ich meinte das Dock an sich in Konkurrenz zu Taskbar und Menüstartern/Terminal/Desktopicons.
Das Fenstericon soll aus dem Icon-Theme übernommen werden (wenn für eine Anwendung kein Icon im Theme existiert, kann man immer noch ein Fallback-Icon mitliefern), das würde den Leuten von AWN und Compiz viel Kopfweh ersparen. Vor allem mit Blick auf OpenOffice oder das hässliche Thunderbird-Icon im "Verfassen"-Fenster, wäre so ein Feature sehr nützlich.
Sry, ich antworte mir kurz selbst, hatte beim ersten Kommentar die Benachrichtigung nicht aktiviert. :)
Das wäre tatsächlich nur Standardisierungsarbeit. Andererseits würden sehr oft nur die Fallbacks genutzt, denn es ist wohl nicht davon auszugehen das ein Großteil der Programme vom Icon-Theme abgedeckt wird. Inkonsistenz in der Inkonsistenz ;)
Naja, aber ein guter Teil der Software wäre damit abgedeckt. Und wenn man die Fallback-Icons hochauflösender macht (auch so ein Meckerpunkt), dann ist es auch schon ein Fortschritt. Hast du schon mal den Shift-Switcher von Compiz benutzt, wenn ein paar Firefox-Fenster minimiert waren? Das ist nur noch Augenkrebs. Und auch sonst wäre es nett, wenn das Icon in der Fensterleiste und das im AWN oder im Startmenü übereinstimmen würde. Alternativ (oder optional) könnte man Icons vom User zuweisen lassen, das wäre zwar viel Frickelei, aber soll ja nur eine Notfalllösung sein, wenn der User hässliche Fallback-Icons ersetzen will, o. Ä.


