Gimp-Kontroverse: Save und Export
Sonntag, 26. August 2012
Danke für den Link zum Plugin, ich bin auch nicht die Zielgruppe :)
Aber davon unabhängig ist das was mich wirklich nervt nicht die andere Tastenkombination die ich nutzen muss sondern der sch... Dialog beim beenden der behauptet ich hätte mein geändertes Bild nicht gespeichert. Ich habe es gespeichert, eben exportiert, weil es nicht mehr anders geht. Früher oder später werde ich dadurch wirklich mal etwas verlieren.
Noch viel schlimmer ist aber für mich das Textwerkzeug geworden. Das ist für meinen Zweck, mal ein paar Worte einfügen, fast unbrauchbar geworden. Früher konnte ich einfach das Textwerkzeug auswählen und loslegen. Jetzt bin ich mehr damit beschäftigt alles richtig einzustellen bevor ich etwas damit mache und anschliessend auszurichten, weil es nie passt.
Das Textwerkzeug raubt mir die Nerven, das speichern ist "nur" eine andere Tastenkombination und ein Warnhinweis den ich ignorieren muss.
Zumindest das Speichern hätte man auch einfach konfigurierbar machen können wie den MDI Modus. Für das Textwerkzeug bin ich wohl wirklich jenseits der Zielgruppe die wohl eher hauptberuflich adipöse Menschen zu anorektischen Magermodells macht.
>Ich habe es gespeichert, eben exportiert,
Naja, eigentlich nicht. Das ganze Konzept ist ja, dass du von dem xcf aus arbeitest und exportierst, das dann natürlich gespeichert werden sollte. Ist schon konsequent.
Hatte Gimp 2.8 nur jetzt als Test für den Artikel benutzt, bin also noch nicht über das Textwerkzeug gestolpert.
Hoffe das Plugin hilft ;)
Ich versteh das ganze Theater über den neuen Speicherdialog überhaupt nicht. Ich finde es eine ganz vernünftige Änderung.
Wenn ich "Bild.jpg" in Gimp öffne gibt es den Eintrag "Datei -> Bild.jpg überschreiben" (oder so ähnlich). Hat zwar standardmässig keine Tastenkombination zugewiesen, aber das lässt sich ja in 2s unter "Edit -> Keyboard Shortcuts -> File -> Overwrite ..." anpassen. Über was regt man sich da jetzt genau auf? Nicht mehr gleich wie früher?
Den Kommentar von rowi kann ich noch nachvollziehen, z.B. das mit der Warnmeldung beim Beenden.
Eine gewisse Anpassungsfähigkeit kann man von den Benutzern schon verlangen, finde ich.
Verlangen kann man alles, bekommen ist etwas anderes.
Tja, schade: Mal wieder eine theoretisch "logische" User-Interface-Änderung, die in der Praxis wahrscheinlich an den Bedürfnissen der meisten vorbei geht. Es ist freilich auch nur meine eigene Beobachtung, aber niemand, den ich kenne, arbeitet mit xcf. Es macht natürlich auch niemand davon üblicherweise stundenlange komplexe Bearbeitungen mit dutzenden Ebenen etc., für die das vielleicht sinnvoll wäre, sondern eher kleinere Bearbeitungsoperationen: PNG/JPG laden, zwei-drei Änderungen, PNG/JPG speichern. Gerade da fallen aber doch solche Kleinigkeiten gerechnet auf die gesamte Bearbeitungszeit am meisten ins Gewicht!
Ich befürchte, Gimp hat in der Realität eine andere "Zielgruppe", als die Entwickler glauben...
Zielgruppe weniger, aber eine andere Nutzerschaft, das glaube ich auch. Gibt es überhaupt den professionellen Gimp-Nutzer?
Andererseits braucht Linux eine Software, die Photoshop-Grafiker auffängt.
Ja, den gibt es ggf. mehr als so mancher denkt.
so long
Ribiku
Irgendwelche Belege?
Oben schreiben andere User Dinge wie:
"Noch viel schlimmer ist aber für mich das Textwerkzeug geworden."
"Es macht natürlich auch niemand davon üblicherweise stundenlange komplexe Bearbeitungen mit dutzenden Ebenen etc., für die das vielleicht sinnvoll wäre, sondern eher kleinere Bearbeitungsoperationen"
Und mich fragst du dann nach Belegen jedoch die anderen nicht?
Ich arbeite bei jedem Auftag mit Gimp und erstelle Layouts damit, die viele Ebenen und auch Ebenenordner enthalten. Da ich früher öfter noch auf Workshops war, wie ich in Deutschland gewohnt habe und dort auch andere treffen konnte die mit Gimp arbeiten. Kann ich das behaupten was ich in meinem Post davor geschrieben hatte. Direkte Belege dazu habe ich nicht, genauso wenig wie die Anderen bisher Belege geliefert hätten.
so long
Ribiku
Nun ja, wir anderen Nutzer oben hatten Einschränkungen wie "für mich", "für meinen Zweck" und "es ist freilich auch nur meine eigene Beobachtung, aber niemand, den ich kenne" direkt in unsere Posts geschrieben. Von daher war doch klar, dass wir keine Belege haben. ;)
Jedenfalls danke für die etwas andere Perspektive. Ich bin mir schon bewusst, dass Gimp eigentlich nicht exakt für Anwender wie mich gedacht und etwas überdimensioniert ist. Leider ist es das einzige Grafikprogramm unter Linux, das alles kann, was ich brauche. Ist so 'ne Sache - viele Leute wie ich nutzen nur 10% der Funktionen von Gimp, aber halt unterschiedliche 10%...
Sicher, ich habe auch nicht nach diesen Verlangt. Ist eben nur komisch das wenn ich schreibe "Ja die gibt es" gleich nach Beweisen gerufen wird, ich war mir nicht bewusst, dass ich hier Belege vorlegen muss wenn ich ein so unbedeutende Behauptung äußere. Am Schluß reden wir alle ja nur von dem was wir denken, da jeder wenn er nun auf "Belegsuche" geht, für seine Meinung etwas finden würde.
Jedoch war mein Post ggf. etwas zu harsch, wenn dem so ist, dann entschuldige ich mich bei Dir, jedoch trifft es eben oft Gimp mit Vergleichen zu kommerziellen Produkten oder es wird aus Gimp ein Paint gemacht. Was jedoch sicher ist, in jedem Fall hat es dann entweder zu viel oder zu wenig Funktionen.
Wenn man mal bedenkt das Gimp meiner Ansicht ein Paradebeispiel für die Open-Source Szene ist, da OS auch kostenlos für mehrere Betriebssystem ist die Entwickler aktuell gut zu kämpfen habe und dann so viel rumgemosert wird, dass kann ich einfach nicht nachvollziehen.
Da ich Deine Anforderungen nicht kennen, würde ich einfach mal das Programm Krita (http://wiki.ubuntuusers.de/Krita) in den Raum werfen, geht jedoch mehr richtung malen, Bilder klein machen etc.
so long
Ribiku
Hallo auch,
ich kann mich da in keinster Weise anschließen. Das speichern kann ich noch verstehen, dass dies nicht in jedermanns Workflow mit reinpasst. Jedoch finde ich es eher gelungen.
Ich versteh nicht wie Leute sich darüber aufregen können, dass ein Textwerkzeug nun mehr Funktionen bietet und dann als Begründung bringen das man damit Models schlanker macht.
Fraglich ist sind auch Aussagen ohne jeglichen halt wie "Ich befürchte, Gimp hat in der Realität eine andere "Zielgruppe", als die Entwickler glauben..."
Nur weil Leute zum z.b. verkleinern von Bildern dann auf Gimp zurückgreifen (obwohl es auf jedem Betriebssystem wo Gimp läuft bessere Alternativen für diesen Zweck gibt) denken die Leute das das schon alles ist was Gimp kann.
Auch Aussagen wie "wer Benutzt schon xcf" zeugt von Unverständnis von diesem Programm. Jeder (und ja es gibt genug Leute die damit auch Arbeiten) benötigt genau das Format wenn es um z.B. Ebenen geht natürlich exportiert man diese dann fürs z.B. Web.
Auch zwingt euch niemand 2.8.x zu installieren bzw. sollte man wenn man sich in Gimp nicht einarbeiten will/kann eben auf ein anderes ggf. einfacheres Programm umsteigen.
so long
Ribiku Sith
Dein gesamter Kommentar ist ein tolles Beispiel für "Widersprechen, ohne Artikel noch Kommentare gelesen und verstanden zu haben, nur um des Widersprechens willen".
Wenn Du meinst, dann könnte ich das von dir auch behaupten, da Du den meinen wohl nicht gelesen oder verstanden hast. Ich gehe in meinem Post auf die Kommentare ein die ich nicht für sinnvoll halte, da ohne richtige Argumente die Funktionen eines Programmes schlecht gemacht werden, ohne das die Leute sich erstmal fragen warum es so ist.
Deiner Reaktion nach, ist es wohl nicht gestattet anderer Meinung zu sein.
Deinen Artikel habe ich nicht kommentiert da er in den vergangenen Tagen in anderen Blogs mehrfach diskutiert wurde daher weiss ich nicht, wie Du darauf kommst, dass ich Deinen Artikel nicht und sogar noch falsch verstanden habe.
so long
Ribiku
Finde die Änderung auch sehr sinnvoll. War anfangs zwar ungewohnt aber das ganze macht Sinn. Ich nutze Gimp teils auch im professionellen Bereich.
Natürlich wäre es besser gewesen, wie beim Einfenstermodus (den ich nicht mag), dem Nutzer die Option zugeben ob er es so möchte oder nicht. Funktioniert ja beim EM/ZM auch recht gut.
Ist bei solchen fundamentalen Dingen wohl eher schwierig, das optional zu machen (Der Einfenstermodus ist dagegen ja nur das Hinzufügen eines umfassenden Fensters mit Andockmöglichkeiten, eigentlich recht simpel).
Bis jetzt scheint die These ja zu passen.
Ich arbeite sowohl mit XCF, wie auch (häufiger) mit PNG und Co - und ich erfahre bisher keinen Vorteil der neuen Variante, sondern nur Nachteile. Ich wähle ständig das falsche Kommando, auch jetzt nach einigen Wochen Umstellungszeit. Aus einer einstufigen Entscheidung ist eine zweistufige geworden.
Für mich als Benutzer eine sehr deutliche Verschlechterung. Auch aus der Theorie heraus beurteile ich die Änderung als Usability-Engineer eher kritisch. Aber das ist nur eine Einzelmeinung.
Aber so muss das ja laufen. Viele Einzelmeinungen ergeben ein Gesamtbild. Allerdings: Bist du ein Bildbearbeitungsprofi und damit in der Zielgruppe?
Ich kenne selbst aus dem Berufsalltag solches "Jonglieren" mit tatsächlichen oder erträumten Zielgruppen.
Ich halte die Grundüberlegung für nicht zielführend.
1) Das Problem "man könnte vergessen, wichtige Arbeitsdaten zu speichern, wenn man nicht in XCF speichert" betrifft nicht nur Profinutzer (sondern auch mich, qed;), sondern könnte jeden Nutzer(-typ) betreffen, in bestimmten Nutzungsszenarien.
Wurden Erkenntnisse zu solchen Szenarien erhoben? Wie oft tritt welches Szenario auf? Wie ist der Arbeitskontext? Welcher Nutzer-"Typ" ist häufiger in Szenario x, y, z?
2) Egal für wen das Problem tatsächlich relevant ist, eine optimale Lösung sollte im besten Fall nicht alternative Workflows massiv beeinträchtigen.
Aber es ist immer leicht, zu kritisieren, inbesondere als Außenstehender.
Ich finde, mit 1 triffst du den Punkt. Das sind tatsächlich die berechtigten Fragen, und - im Hinblick auf 2 - darüber zu spekulieren und nachzudenken ist sicher berechtigt und mindestens interessant.





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