SourceForge macht Exportblock deaktivierbar
Montag, 8. Februar 2010
Es gibt wieder Neuigkeiten von SourceForge, aber diesmal sind es gute: Der Exportblock ist nicht mehr so schlimm wie er war. Mit der Änderung von vor ein paar Wochen war es Nutzern aus "Schurkenstaaten" wie Kuba und China nicht mehr möglich, freie Software von SourceForge zu laden, was die Plattform völlig unmöglich für jeden Entwickler freier Software machte.
Die Lösung nun ist akzeptabel: Jeder Projektleiter kann einstellen, ob dieser Exportblock für sein Projekt gelten soll. Zwar ist es schade, dass der Standardwert der aktivierte Block ist, aber wenigstens ist so ein völliger Boykott nicht nötig. (via)
Wobei: Die geltenden Regeln verhindern immer noch, dass Entwickler aus solchen Ländern die Plattform als Heimat für ihre Projekte nutzen können. SourceForge ist also immer noch von diesem politischen Standpunkt aus nicht die erste Wahl.
SourceForge macht Exportblock deaktivierbar
Montag, 8. Februar 2010
Es gibt wieder Neuigkeiten von SourceForge, aber diesmal sind es gute: Der Exportblock ist nicht mehr so schlimm wie er war. Mit der Änderung von vor ein paar Wochen war es Nutzern aus "Schurkenstaaten" wie Kuba und China nicht mehr möglich, freie Software von SourceForge zu laden, was die Plattform völlig unmöglich für jeden Entwickler freier Software machte.
Die Lösung nun ist akzeptabel: Jeder Projektleiter kann einstellen, ob dieser Exportblock für sein Projekt gelten soll. Zwar ist es schade, dass der Standardwert der aktivierte Block ist, aber wenigstens ist so ein völliger Boykott nicht nötig. (via)
Wobei: Die geltenden Regeln verhindern immer noch, dass Entwickler aus solchen Ländern die Plattform als Heimat für ihre Projekte nutzen können. SourceForge ist also immer noch von diesem politischen Standpunkt aus nicht die erste Wahl.
LastNews mit (neuem) Design
Montag, 8. Februar 2010
LastNews, das Mashup um nur die Musiknachrichten der Bands zu bekommen, deren Musik man laut Last.fm-Profil hört, hat inzwischen ein neues Design:
Auch am Nicht-Aussehen hat Christian etwas geändert. Es können nun beliebige RSS-Feeds manuell eingetragen werden und die Vorauswahl ist größer.
Wie die CDU die FDP zerlegt
Samstag, 6. Februar 2010
Die derzeitige Spiegel-Startseite zeichnet ein wunderbares Bild des Druckes, den die FDP derzeit zu spüren bekommt. Da "wütet" ein Westerwelle gegen CSU-"Querulanten", um dann von Rüttgers aus der CDU den erhobenen Zeigefinger gezeigt zu bekommen. Trotz der FDP-freundlichen Spiegelsprache kommt die Partei da nicht gut weg.
Und dabei ist die FDP da völlig selbst schuld. In einer Zeit der Finanzkrisen fordert sie Steuererleichterungen, was entlarvend ist. Aber noch viel greifbarer und bezeichnender ist das Modell der Pauschale im Gesundheitswesen. Da kann Rösler noch so oft den angeblichen "Sozialausgleich" betonen: Eine Pauschale ist per se unsozial. Wenn man eine Pauschale einzieht, dann aber doch wieder das Einkommen überprüft um die zu entlasten, die die Pauschale nicht tragen können, kann man sich den Festbetrag auch gleich sparen. So entsteht nur eine Sache: Eine niedrige Obergrenze für Besserverdiener. Genau das, was typisch für die FDP wäre.
Nun ist die CDU mit einer solchen Spaßpartei in einer Koalition und es ist doch völlig klar, dass gerade die Landesfürsten nun Angst bekommen. Zwar hat die CDU an sich keine Probleme mit unsozialen, weil niedrigen, Steuermodellen, wie schon der "Professor aus Heidelberg" bewies. Aber mit Wahlkillern wie der Gesundheitspauschale will niemand in einen Wahlkampf ziehen, von dem nicht sowieso klar ist, dass er für ungerechte und unsoziale Klientelpolitik steht. Dass mag für die FDP nun einmal funktioniert haben - für die CDU wäre es das Ende als Volkspartei.
Dabei darf man nicht vergessen, dass Rüttgers angeblicher Widerstand scheinbar nicht so fundamental ist, wie es die Überschrift des Artikels glauben macht. Die Pauschale wird nicht per se abgelehnt, sondern ein Sozialausgleich gefordert, der nicht bezahlbar sei - womit er schon wieder nahe bei der FDP steht, die sich nur eben keine Sorgen um die Finanzierung macht. Und auch die Steuerpläne würden nur dann blockiert, wenn sie das Wohl seiner Kommune gefährde - da sind noch beide Wege offen, hin zur Staatsverantwortung und hin zum Verhandlungstisch, an dem dann mehr Geld auf sonstigen Wegen gefordert wird. Die geforderte Börsenumsatzsteuer hingegen ist eine Kriegserklärung an die FDP, und wäre Rüttgers kein CDU-Politiker, würde man sie für eine Einladung an die Linke halten.
Egal, ob Rüttgers selbst umkippt oder in Opposition zur Regierung bleibt: Die FDP wird auch weiterhin viel einstecken dürfen. Ist überhaupt ein Weg in Sicht, auf dem diese Koalition halten kann?
Trackbacks nachträglich erstellen lassen
Donnerstag, 4. Februar 2010
Derzeit werden Trackbacks von Einträgen, die erst ab einem zukünftigen Zeitpunkt angezeigt werden sollen, nicht gesendet. Erst wenn der inzwischen veröffentlichte Eintrag nochmal abgespeichert wird verschickt Serendipity die Trackbacks. Was natürlich ein unnötiger Schritt ist.
Das Problem ist, zuverlässig an einem bestimmten Zeitpunkt in der Zukunft eine Aktion durchzuführen. Doch das kann man ja umschiffen. Immer wenn der Blog aufgerufen wird und ein Trackback noch ansteht, wird er versandt - eine pseudoautomatische Trackbackgenerierung von inzwischen sichtbaren Einträgen.
Wer es testen oder sich an der Diskussion beteiligen will, im Forum wird alles präsentiert - gefahrlos per Plugin :)
Autotitel entfernt nun Zeilenumbrüche
Mittwoch, 3. Februar 2010
Es gab Probleme, wenn Zeilenumbrüche im Titel einer verlinkten Seite vorkamen. Diese wurden übernommen, und zumindest Textile scheint damit ein Problem zu haben. Newlines (und Tabs, weil sie dort auch nicht hingehören) werden nun ausgefiltert, auch ein kleiner Fehler bei der internen Aktivierungsabfrage wurde behoben. Version 0.1.6 sollte inzwischen per Spartacus ladbar sein.
Größe des Grafikkartenspeichers auslesen
Dienstag, 2. Februar 2010
Herauszufinden, wieviel Video-Ram die Grafikkarte hat, ist erstaunlich kompliziert - es scheint keine direkte Anzeige zu geben, ein /proc/gpuinfo fehlt. Trotzdem sind zwei Wege möglich, die bei mir auch unterschiedliche Werte ausgeben.
XServer abfragen
Der XServer schreibt in seine Logs, wieviel Grafikkartenspeicher er zur Verfügung hatte. So kann wohl gut bestimmt werden, wieviel Speicher verfügbar ist, aber nicht unbedingt, wieviel die Grafikkarte hat. Ich erinner mich durchaus an Fälle, bei denen der XServer (im Zusammenspiel mit speziellen Treibern?) die Speichergröße falsch erkannte.
Die Speicherangabe sollte so gefunden werden (via):
grep -i ram /var/log/Xorg.0.log; grep -i mem /var/log/Xorg.0.log
Ausgabe:
(--) PCI:*(3:0:0) nVidia Corporation NV43 [GeForce 6600 GT] rev 162, Mem @ 0xe6000000/24, 0xd0000000/28, 0xe7000000/24 (II) PCI Memory resource overlap reduced 0xe0000000 from 0xe3ffffff to 0xdfffffff (--) NVIDIA(0): Memory: 131072 kBytes
lspci auslesen
Der zweite Ansatz läuft über lspci und ist damit nicht direkt abhängig von dem, was der XServer erkennt. Mit einem allgemeinem lspci wird die Adresse der Karte bestimmt, um dann mit lspci -v -s die Informationen abzufragen (via). Zusammengefügt zu einer Zeile sieht das dann ggf so aus:
lspci -v -s $(lspci | grep "VGA compatible controller" | sed 's/\(.:.\..\) .*/\1/g')
Ausgabe:
03:00.0 VGA compatible controller: nVidia Corporation NV43 [GeForce 6600 GT] (rev a2) (prog-if 00 [VGA controller]) Flags: bus master, 66MHz, medium devsel, latency 248, IRQ 20 Memory at e6000000 (32-bit, non-prefetchable) [size=16M] Memory at d0000000 (32-bit, prefetchable) [size=256M] Memory at e7000000 (32-bit, non-prefetchable) [size=16M] [virtual] Expansion ROM at e8000000 [disabled] [size=128K] Capabilities:
LastNews - Auf Last.fm angepasste News
Montag, 1. Februar 2010
LastNews ist ein kleines Mashup, nicht von mir, das Last.fm mit dem RSS-Feed von metalnews verbindet. Man bekommt so nur Nachrichten zu den Bands, die man selbst hört. Dafür muss nur der Last.fm-Nutzername angegeben werden.
Angedacht ist, noch ein paar andere Feeds als nur metalnews anzubieten.
Den Autor und auch mich hat es gewundert, dass es sowas nicht zu geben scheint. Bis jetzt.
Big World Setup begrenzt empfehlenswert
Freitag, 29. Januar 2010
Anfangs war ich ziemlich begeistert von dem Big World Setup, der Modsammlung, die alle Teile Baldur's Gates zusammenfügt und erweitert. Nun bin ich in der letzten Erweiterung, Thron des Bhaals, angekommen, und meine Begeisterung ist verpufft.
Man stelle sich folgendes Spieldesign vor: Der Auftraggeber schickt einen zur Elfenkönigin, um mit ihr das weitere Vorgehen zu besprechen. In dem Gebiet, in dem sie sich aufhalten könnte, ist sie nicht, denn diese Elfenkönigin ist gar nicht (mehr) im regulären Spiel vorhanden. Alleine durch das Betreten des Elfengebietes wird ohne Hinweis eine Region zur Weltkarte hinzugefügt. Dort muss man hingehen, um dann dort festzusitzen. Ein Magier will auf eine Insel teleportieren und fragt nach einem Portalstein, den ich aber niemals fand.
Diese noch zu ergänzende Sammlung von Grausamkeiten erwartet den Spieler nach dem Ende von Baldur's Gate 2, wenn die Standardeinstellungen des Big World Setups übernommen wurden und dadurch der Mod "The Darkest Day" hinzugefügt wurde. Diese Brücke zwischen Hauptspiel und Addon wird so ganz schnell zur Sackgasse, nicht nur bei mir, weshalb man von den Problemen schon vor einem Jahr im Forum lesen konnte. Mir wurde das dann zu doof, ich startete das Addon manuell und importierte meinen Charakter.
Beinahe wäre ich aber nichtmal dorthin gelangt. Ein neuer Zusatzinhalt, ein Drachenkampf in Baldurs Gate 1 der Mod "Dark Side of the Sword Coast", fraß meine Spielstände - reproduzierbar. Zum Glück hatte ich in Erwartung des Drachen vorher gespeichert, sonst wäre das Spiel zuende gewesen. Nebenbei: Gegen den Drachen hatte meine Gruppe natürlich keine Chance.
Überhaupt scheint Balancing für die Questbauer oftmals ein Fremdwort zu sein. Die Belagerer des Zwergengasthauses (ein Zusatzquest in Baldurs Gate 1) sind so stark, dass man den Kampf mit fairen Mitteln auch auf dem einfachsten Schwierigkeitsgrad nicht gewinnen kann - der Autor nennt das "enjoyable". Einzeln müssen die Feinde herausgelockt werden, im Grunde ist das Bugusing. Spaßig ist was anderes.
Wirklich toll ist das Ganze also nicht. Aber natürlich ist auch nicht alles schlecht, Baldurs Gate 1 in der Baldurs Gate 2 Grafik ist nett, das Verbinden des ersten und zweiten Teils hat halbwegs funktioniert (aber wirklich nur halbwegs, die Inszenierung war an sich mangelhaft, funktionierte aber wenigstens ohne technische Probleme), wahrscheinlich haben auch die Balancingsversuche und Fixpacks nicht geschadet und die Gespräche zwischen den Charakteren auch im ersten Teil zu haben ist auch gut. Das hätte dann aber auch gelangt.
Wenn man also das Big World Setup nutzen will, sollte man bei der Installation die Questmods aussortieren.
Wave als Schachplattform
Donnerstag, 28. Januar 2010
Der Einsatzzweck von Google Wave ist ja nur schwer zu bestimmen. Bei uns wird das ganze gerade etwas zweckentfremdet und es laufen ein paar Schachspiele darüber.
Die Frage ist, ob das wirklich eine Zweckentfremdung ist. Wave wurde immerhin angekündigt als moderne Email, die eben mehr als nur ein statischer Text sein kann. Alle mögliche Gadgets können eingebunden werden, und wenn das nunmal ein Schachspiel ist, dann ist es eben ein Schachspiel.
Vielleicht ist Wave genau durch diese Möglichkeiten etwas ziemlich spannendes.
SourceForge ist tot, blockt freien Zugang
Dienstag, 26. Januar 2010
Sourceforge ist eigentlich der zentrale Anlaufpunkt für offene Software, erfüllt diese Aufgabe aber nicht mehr. Gemäß amerikanischen Exportbestimmungen wird der Zugang aus Ländern wie Kuba und Iran geblockt (via). Das widerspricht natürlich dem Grundgedanken freier Software, dem offenen und freien Zugang zu Informationen bzw. der Software.
Was sind die Alternativen? Google ist keine, nicht etwa wegen einer Machtstellung, sondern weil sie schlichtweg vor dem gleichen Problem stehen und sich ebenfalls diesen US-Bestimmungen unterwerfen.
Auf der englischen Wikipedia gibt es eine gute Übersicht inklusive den vorgenommenen Zugangsbeschränkungen. Und ansonsten ist es vielleicht einfach an der Zeit, wieder mehr selbst zu hosten.
Rekursion
Dienstag, 26. Januar 2010
Eigentlich ist das ja "nur" ein Win 3.1-Nachbau (via). Aber solchen Gedankengängen kann ich einfach nicht mehr widerstehen.
Die Mövenpick, Privatversicherung-, Rabatt und Ämterpatronage-Partei
Montag, 25. Januar 2010
Unsere Lieblingspartei. Zu welcher sonst könnte man einen solchen Vorwurf von a bis e unterteilen?
Das passt ins Bild: Ein Versicherungslobbyist als Abteilungsleiter ins Gesundheitsministerium, ein Streiter gegen die Pharmalobby wird abgesägt, Parteifreunde werden mit hochdotierten Post in den FDP-Ministerien versorgt. Es gibt wohl keine Partei, die derart schamlos Ämterpatronage betreibt. Das diese Enttarnung schmerzt mögen Sie daran erkennen, wie aufgeregt und aggressive Guido Westerwelle darauf reagiert.
Curl ignoriert Range
Freitag, 22. Januar 2010
Ich habe gestern nochmal ein Update des Autotitel-Plugins veröffentlicht. Eigentlich sollte nur eine Konfigurationsoption eingefügt werden, aber dabei fiel mir auf, das curl unter PHP seine eigene Range-Option nicht beachtet.
$ch = curl_init($url); curl_setopt($ch, CURLOPT_RETURNTRANSFER, 1); curl_setopt($ch, CURLOPT_RANGE, "0-4096"); $page = curl_exec($ch); curl_close($ch);
$page sollte hiernach nicht mehr als 4096 Byte groß sein, wird aber beliebig größer. Daher ist nun wieder
file_get_contents($url, 0, null, -1, 4096);
der Standardweg, nur wenn das scheitert wird es nochmal mit curl versucht.
Niedere Arbeit
Donnerstag, 21. Januar 2010
Wir wissen ja, bei wem wir uns dafür bedanken können, dass Koch mit sowas noch gehört wird (via).





